HG G-76343 / HG G-76344 / HG G-76345 / HG G-76346

Foto WLAN Funkmodem HG G-76343

WLAN Funkmodem für 802.11 a/b/g/n Funknetze / seriell / Ethernet / USB

Der Client Adapter HG G-76343/4/5/6 ist ein WLAN-Funkmodem (synonym werden die Begriffe Funkmodem, WLAN Bridge bzw. WLAN-Client verwendet) zum Anschluss von Geräten mit Ethernet- oder serieller Schnittstelle an drahtlose Netzwerke nach dem 802.11 a/b/g/n Standard. Der HG G-76343/4/5/6 verbindet über die Ethernet-Schnittstelle alle Geräte des LAN-Segments an das er angeschlossen ist mit einem über WLAN erreichbaren Netzwerk.

Über eine serielle Schnittstelle kann der HG G-76343/4/5/6 Daten empfangen und senden, die von einem über das Netzwerk (WLAN oder LAN) angeschlossenen Kommunikationspartner gesendet bzw. empfangen werden. Dieser Kommunikationspartner kann wiederum ein HG G-76343/4/5/6 sein oder aber ein Rechner, der über eine passende Applikation diese Daten empfängt bzw. sendet.

Das Funkmodem ist konform zu EN 300 328 V1.8.1.

Sicherheits-Hinweis

Beginnend mit der Firmware 2.11b wurde ein Update des WPA-Supplikanten vorgenommen, der die Schwachstelle im Sicherheitsstandard WPA2 beseitig, die unter dem Namen KRACK ("Key Reinstallation Attack") bekannt geworden ist.

Varianten

Das Funkmodem ist in verschiedenen Varianten erhältlich, die sich im Gehäuse (Hutschiene oder Flansch) und der Anzahl der Schnittstellen unterscheiden. Alle Varianten lassen sich mit der unten anhängenden Firmware betreiben und mit dem unten anhängenden MC-Config Konfigurationsprogramm konfigurieren. Eine ausführliche Variantenübersicht finden Sie im unten anhängenden Datenblatt. Varianten sind:

  • HG G-76343 (1x seriell / 1x LAN)
  • HG G-76344 (1x seriell / 2x LAN)
  • HG G-76345 (kein seriell / 4x LAN)
  • HG G-76346 (Kleinfahrzeuge / KATE)

Anschluss von 1 seriellen Gerät (RS 232) und 1 LAN-Gerät an ein WLAN

  • keine Änderung an der Hardware
  • transparente bidirektionale Übertragung mit allen Steuerleitungen
  • bis zu 460,8 kBit Übertragungsrate über die serielle Schnittstelle
  • serieller Port optional als RS485/ RS422
  • LAN Port mit 10/100/1000 MBit Auto MDIX

Optimal geeignet für mobile Fahrzeuge wie Gabelstapler und Fahrerlose Transport-Fahrzeuge (FTF)

  • Eingangsspannungen 10 bis 72 VDC galvanisch getrennt für Batteriebetrieb oder Power over Ethernet (PoE)
  • Leistungsaufnahme <5 W (typisch 3 W), ideal für Standbybetrieb von batteriebetriebenen Fahrzeugen
  • Temperaturbereich 0 bis 60° C
  • Relaiskontakt (Wechsler) per WLAN ansteuerbar zum Aufwecken schlummernder Fahrzeuge
  • robustes Aluminium Gehäuse mit verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten (Laschen, Hutschiene)
  • Spannungsversorgung und Relaiskontakt über verschraubbare M12 Stecker
  • 2 Antennenanschlüsse (Diversity)
  • verschiedene Antennenstecker, RP- SMA (standard), RP-TNC (optional)

Neueste Technik und überlegene Benutzerfreundlichkeit

  • Leistungsfähiger Prozessor mit geringem Stromverbrauch und großen Speicherressourcen für schnelles Roaming und kurze Authentifizierungszeiten, Hochlaufzeit ca.15 s
  • Konfiguration und Softwareupdates mit WEB Browser über LAN und WLAN
  • MC-Config: spezielles Programm zur Lokalisierung, Konfiguration und Statusüberwachung auch vieler HG G-76343/4/5/6 in einem Netzwerk
  • Verschlüsselung nach WEP mit 64/ 128 Bit + TKIP/AES
  • Sicherheit nach 802.11i WPA(2) sowie 802.1x mit Zertifikatsmanagement (EAP-PEAP, -TLS, -TTLS, -LEAP)
  • Datenraten bis zu 300 MBit/s, 2,4 GHz bzw. 5 GHz Frequenzband
  • kompatibel zu älteren Access Points nach 802.11b / 11MBit
  • USB Anschluss für Firmwareupdate und zum Speichern der Systemmeldungen (Logging) über USB Speichermedien
  • Über den USB-Port sind aber auch Erweiterungen möglich, die z. B. zusätzliche serielle oder I/O - Schnittstellen bieten.

Release Notes zu den Firmware Updates (Changelog)

Changelog 2.04b –> 2.12a

Firmware 2.04b --> 2.04d
  1. Linux Kernel 4.0.0-rc5+ --> 4.0.0+
  2. Änderung in der Roaming Strategie. Das Roaming wurde bei der 2.04b von der Bridge-Applikation gesteuert. Mit der 2.04e wird das Roaming komplett dem WLAN-Treiber des Linux-Kernels überlassen.
  3. auf der Home-Webseite werden in der Accesspointliste Parameter rot angezeigt, wenn sie eine Verbindung mit dem Client verhindern.
Firmware 2.04d --> 2.04r
  1. DHCP-Server mit Löschfunktion für die Reservierungen.
  2. MWLC Bridge-Mode hinzugefügt
  3. (Wireless --> Roaming) Lower SNR Threshold Parameter entfernt.
  4. (Wireless --> Roaming) Im AP Denisty Modus : Auto detect Mode wird das Roamingverhalten doch wieder etwas von der Application gesteuert. Der Schwerpunkt wurde hier wieder mehr auf die Signalstärke des APs gelegt und nicht so sehr auf die potentiell mögliche Übertragungsgeschwindigkeit. Es wird von uns empfohlen, den AP Denisty Modus wenn möglich immer auf Auto detect zu stellen.
Firmware 2.04r --> 2.06d
  1. neuer Linux-Kernel 4.1.5+
  2. DHCP-Problem im "Level 2 Pseudo-Bridge" Mode behoben
  3. DHCP-Server überarbeitet. Dadurch gibt es eine bessere Verarbeitung der Reservierungen.
  4. neuer Parameter "Stay connected im "LAN Client Cloning" - Mode
  5. Verbesserte Verarbeitung von Zertifikatsdateien.
  6. NTP RTC Config --> es kann jetzt ein Datum und eine Zeit definiert werden mit der das Funkmodem startet.
  7. unter Admin kann jetzt der HTTPS - Port konfiguriert werden.
Firmware 2.06d --> 2.06f
  1. Mit der Firmware 2.06d darf man kein Downgrade auf Firmware-Versionen 2.04x durchführen. Das Gerät startet danach nicht mehr und muss zur Reparatur eingeschickt werden. Die 2.06f behebt diesen Fehler!
  2. Einige überflüssige Parameter in der Config wurden entfernt.
Firmware 2.06f --> 2.06k
  1. SCEP (Simple Certificate Enrollment Protocol ) Funktion hinzugefügt („Wireless --> SCEP“)
  2. "MWLC Master" Mode korrigiert
Firmware 2.06k --> 2.06p
  1. Fehler bei der Firmware 2.06k im Bridge-Modus „Single Client NAT“ beseitigt. Dieser Fehler führte zu einem Neustart des Geräts. Dieser Zustand kann nur durch einen Default-Reset per Resettaster beseitigt werden.
  2. Änderungen, damit alle neuen Funkmodem-Varianten mit der gleichen Firmware arbeiten können.
  3. Zusatzfunktion zur WLAN-Status Mitteilung des Funkmodems an einen LAN-Client durch UDP - Datagramm. Diese Funktion wird unter „Configuration“ -> „Wireless“ -> „Main Parameter“ gesetzt.
  4. Zusatzfunktion bei der Definition der Portweiterleitungen (Bridge-Mode:NAT): In der Regeldefinition können jetzt mit einer Regel mehrere Ports zur Weiterleitung für eine IP-Adresse angegeben werden.
  5. Das MC-Config-Programm kann jetzt von der LAN-Seite per Unicast auf das Funkmodem zugreifen. Dies beschleunigt den Firmware-Update von der LAN-Seite erheblich.
Firmware 2.06p --> 2.06q
  1. Änderung im USB-Printerserver: bisher wurde der Hersteller und das Produkt abgefragt wenn ein Drucker verbunden wurde. Ohne diese Information wurde der PrinterServer nicht gestartet. Manche Drucker liefern diese Information aber anscheinend nicht. Die Firmware wurde so geändert, dass trotz fehlender Info das Funkmodem den Printerserver trotzdem startet.
  2. Kleinere Änderungen auf der Webseite.
Firmware 2.06q --> 2.06s
  1. Bug im Modul zum Betrieb der seriellen Schnittstelle: Bei bestimmten Zeichenfolgen konnte eine Verfälschung der seriell empfangenen Daten auftreten, wenn die Einstellung „no Parity“ aktiv war.
  2. Änderung im Roaming-Modul: Bei der Bewertung der Wahl des besten APs wird berücksichtigt ob von dem betreffenden AP auch innerhalb der letzten 10 Sekunden ein „Probe response“ empfangen wurde.
Firmware 2.06s --> 2.06u
  1. Handshake-Behandlung im seriellen COMSERVER Modus korrigiert.
  2. Fehler bei der Verarbeitung der NAT-Regeln korrigiert.
Firmware 2.06u --> 2.07b
  1. Unter „Roaming“ wurde die Pingfunktion überarbeitet.
  2. Fehler im Timer-Modul behoben. Dieser Fehler konnte unter Umständen zu einem Neustart des WLAN-Clients führen oder einen manuellen Reset erforderlich machen.
  3. Serielle Schnittstelle: XON - XOFF Protokollbehandlung verbessert
Firmware 2.07b --> 2.07c
  1. Der Zustand der LAN-Ports wird jetzt zum MC Config-Programm übermittelt und kann dort dargestellt werden.
  2. Fehler bei der Zustandsanzeige an den LAN-Stecker-LEDs beseitigt.
  3. optionaler Temperatursensor wurde in die Firmware aufgenommen.
Firmware 2.07c --> 2.07g
  1. Statusmeldungen an das MCConfig-Programm über den Zustand der seriellen Schnittstelle und des USB-Ports hinzugefügt
  2. Es werden jetzt bis zu 16 DNS-Server-IP-Adressen vom DHCP-Client (WLAN - Seite) verarbeitet.
  3. Es können jetzt 2 NTP-Server angegeben werden.
  4. Für den DHCP-Server (LAN- Seite) kann die IP-Adressenvergabe über Regeln festgelegt werden. In diesen Regeln kann eine IP entweder über die MAC oder über den Gerätenamen zugeordnet werden.
  5. Unter Roaming kann man jetzt in einer Liste Accesspoints BSSIDs angeben, die entweder bevorzugt oder ausgeschlossen werden, wenn es darum geht, mit welchem AP eine Verbindung aufgebaut werden soll.
  6. Es ist jetzt im Zusammenhang mit dem MC Config-Programm (Vers. 2.2.0.11) möglich, eine vorläufige Konfiguration an ein Funkmodem zu schicken. Erst wenn die Konfiguration nach dem Neustart über das MC Config-Programm innerhalb einer vorgegebenen Zeit bestätigt wird, wird diese Konfiguration als permanent gekennzeichnet. Damit kann verhindert werden, dass durch eine fehlerhafte Eingabe eines Parameters der Zugriff über WLAN auf ein Funkmodem dauerhaft verloren geht.
Firmware 2.07g --> 2.07k
  1. Im LAN-Client-Cloning Mode können jetzt DNS Server IP Adressen angegeben werden. Dies ist dann wichtig, wenn der LAN-Client eine statische IP-Adresse hat und das Funkmodem dadurch keine DNS Informationen erhält. In diesem Zustand kann das Funkmodem keine per Namen vorgegebene Dienste erreichen (z.B. NTP oder SCEP)
  2. Die Anzahl der Einträge für bestimmte Tabellen wurde variabel gestaltet. Unter den Tabellen befinden sich Add und Remove Tasten, die Einträge hinzufügen oder entfernen. Dadurch können die Konfigurationsseiten übersichtlicher gestaltet werden.
  3. Fehler im seriellen Modul im UDP-Modus gefixt. Wenn keine IP-Adresse des Kommunikationspartners angegeben war, wurden die Verbindungsdaten des ersten eintreffenden Pakets von diesem nicht richtig verarbeitet, sodass eine Wiederholung notwendig war.
Firmware 2.07k --> 2.07v
  1. Fehler im Pingtest-Modus (Roaming) behoben. Durch eine fehlerhafte Auswertung der Sequenznummern kommt es nach mehreren Tagen Betrieb (abhängig von den Interval-Parametern) dazu, dass die Funktion unwirksam ist.
  2. Erweiterung der Wireless-Dump-Funktion:
    • Es kann festgelegt werden, was geschehen soll, wenn der verfügbare Flash-Speicher voll geschrieben ist:
      1. Stop der Aufzeichnung
      2. Löschen der ältesten Aufzeichnung
  3. Änderung im DHCP-Client-Modul. Bei manchen DHCP-Server funktionierte die Anforderung einer IP Adresse nicht korrekt. Mit der Änderung sollte es besser funktionieren.
Firmware 2.07v --> 2.08a
  1. Überarbeitung der Dump-Funktion (Wireless + Ethernet) zur besseren Abspeicherung der WLAN- und Ethernet-Mitschnitte.
  2. SNMP-Funktion wurde wesentlich erweitert. Die MIB-Datei des Funkmodems kann jetzt von der Webseite (--> Admin --> SNMP) heruntergeladen werden.
  3. Fehler bei der HTTPS Funktion. Wenn die initiale Generierung des selbst signierten Zertifikats aus irgendeinem Grund nicht komplett abgeschlossen wurde, konnte der HTTPS Zugang auf die Funkmodem Webseite nicht genutzt werden. Mit der 2.08a wird die Generierung erneut gestartet, wenn ein fehlerhaftes Zertifikat erkannt wird.
Firmware 2.08a --> 2.09d
  1. neu: Multi-SSID. Es können jetzt mehrere (bis zu 8) WLAN Profile konfiguriert werden.
  2. Die Anzahl der Instanzen für die seriellen Schnittstellen werden jetzt auch dynamisch im MC-Config Programm und auf der Webseite angezeigt
  3. Die Funktion zur Beschränkung der verwendeten Sendebitraten wurde überarbeitet. Mit der Firmware 2.09d können zunächst aber nur die Bitraten für den Modus 802.11 b/g eingestellt werden.
  4. In manchen WLAN-Systemen kommt es vor, dass der WLAN-Controller BSSIDs vergibt, die doppelt vorkommen, wobei eine BSSID im 2.4GHz existiert und die gleiche BSSID auch im 5GHz Band benutzt wird. Die Firmware 2.09d berücksichtigt dies und führt beide BSSIDs getrennt in der Accesspoint-Liste.
  5. Es gibt jetzt die Möglichkeit im MWLC-Modus den Datenverkehr durch den Tunnel zu priorisieren.
  6. Unter „Realtime Clock“ kann jetzt die Zeitzone konfiguriert werden, wo der MC betrieben wird. Damit kann jetzt in den Debuglog-Dateien die lokale Zeit richtig angegeben werden.
Firmware 2.09d --> 2.10c
  1. Neue Linux Kernel Version 4.9.13+ integriert
  2. Verbesserte Reaktion des MC bei Störungen während der Authentifizierungsphase
  3. Fehler bei der Behandlung mehrerer aktiver WLAN-Profile behoben.
  4. Die Behandlung der Dateien für die Trace-Mitschnitte (WLAN + LAN) wurde verbessert, sodass jetzt über das MC-Config-Programm einzelne Dateien zum Download selektiert werden können. Diese Dateien können im internen Flash und auf einem aufgesteckten USB- Stick gespeichert sein.
  5. Es werden jetzt zusätzliche Informationen auf der Home Seite des Funmodems in der Liste der APs angezeigt. Soweit der AP diese Informationen liefert, wird folgendes zusätzlich in der Spalte "Extra Information" angezeigt:
    • Anzahl der eingebuchten Clients
    • Auslastung (%)
    • TPC Vorgabe vom AP
    Diese Angaben werden jetzt auch beim Roaming herangezogen um den am besten geeigneten AP zu ermitteln.
  6. Fehler beim NTP Client behoben. Wenn die IP des Timerservers über DNS ermittelt werden musste und der erste Versuch dieser Adressenauflösung nicht gelang, wurde der Versuch nicht erneuert. Somit wurde keine Zeit über einen NTP-Server bezogen.
Firmware 2.10c --> 2.10i
  1. Fehler im Roaming-Modul bei der Zusammenstellung der zu scannenden Kanäle beseitigt.
  2. Einführung eines neuen Parameters „Hostname“ im DHCP-Client-Modul. Damit kann unabhängig von dem Parameter „Device Name“ die Angabe „Hostname“ festgelegt werden, die der DHCP-Client an den DHCP-Server übermittelt.
  3. Fehler bei der Überprüfung der Zertifikatsgültigkeit behoben. Ein Datum über das Jahr 2038 hinaus wurde als ungültig bewertet.
  4. "Wireless Status Information Service" um einige Statusabfragen erweitert
Firmware 2.10i --> 2.10k
  1. Scanverhalten im 5 GHz Band verändert, sodass jetzt auch "hidden" SSIDs erkannt werden.
  2. Im Pseudo-Level-2-Bridge Mode die Durchleitung von Broadcast Paketen verbessert. Diese Pakete werden von manchen WLAN Systemen als Unicast (Level 2) verschickt.
Firmware 2.10k --> 2.10n
  1. Mit der 2.10k Firmware kam es vereinzelt zu Reboots beim Roaming, wenn die Signalwerte (SNR) nur relativ schwach waren. Es konnte ermittelt werden, dass diese Reboots durch zu intensive Debugmeldungen des Linux-Kernels ausgelöst wurden. Nach der Abschaltung dieser Meldungen konnte dieses Verhalten nicht mehr beobachtet werden.
  2. Bei der SNMP Funktion kann man jetzt den Parameter Community Name festlegen, sodass auch ein anderer Wert als public einstellt werden kann.
  3. Im Bridge-Modus Level 2 Pseudo-Bridge kann man jetzt einen DHCP-Relay-Agent aktivieren.
Firmware 2.10n --> 2.10r
  1. Einführung einer Überwachungsfunktion die sicherstellt, dass nach einem ungewollten Abbruch des Bridge-Prozesses dieser neu gestartet wird.
  2. Ein "memory leak" führte dazu, dass der freie Arbeitsspeicher aufgebraucht wurde. Dies geschah insbesondere dann, wenn der LAN-Client sehr oft neue TCP-Verbindungen auf- und abgebaut hat. Je nach Intensität konnte das zu einem Stillstand der Bridge-Funktion führen und einen manuellen Reboot erforderlich machen.
  3. Die Config der seriellen Schnittstelle hat eine neue Option erhalten, die bestimmt, wie mit Daten umgegangen wird, die bei einer noch nicht vorhandenen WLAN-Verbindung empfangen werden.
Firmware 2.10r --> 2.10s
  1. Es wurde ein Fehler gefunden, der in Situationen mit schlechten Signalverhältnissen und somit mit vielen erfolglosen Sendeversuchen, zu einem Stop des Bridge-Prozesses geführt hat.
  2. Linux kernel Version 4.9.46+ integriert
Firmware 2.10s --> 2.11a
  1. In den Debuglog-Meldungen wird im Zeitstempel jetzt auch das Datum angegeben.
  2. Korrektur im SNMP-Modul. Einige als 64bit Werte definierte Zähler wurden zuvor nur als 32bit Werte geliefert.
  3. Zusätzliche Option im NAT & Single Client NAT Mode: Mit aktiver „Forward DNS requests“ Option werden die DNS Anfragen, die über die LAN-Seite auf der lokalen LAN-IP eintreffen, an den DNS-Server weitergeleitet, der auf der WLAN-Seite definiert ist.
  4. Bei wiederholten Fehversuchen während der Authentifizierung hat der WPA-Supplikant die betroffene SSID für 10 Sekunden blockiert. Die daraus resultierende Unterbrechung ist aber in einigen Anwendungen sehr störend. Daher wurde ein Algorithmus eingebaut, der diese Sperre schon sehr bald nach der Aktivierung wieder aufhebt. Die Unterbrechung wird damit auf ca. 3 Sekunden begrenzt.
  5. Linux Kernel Version 4.9.53+ integriert.
Firmware 2.11a --> 2.11b
  1. Update des WPA-Supplikanten wegen der unter dem Namen KRACK ("Key Reinstallation Attack") bekannt gewordenen Schwachstelle im Sicherheitsstandard WPA2.
Firmware 2.11b --> 2.11c
  1. Linux kernel version 4.9.61+ integriert.
  2. Null-Pointer Fehler im DHCP Client behoben.
  3. Fehler in der Logserver Funktion behoben.
  4. NTP – Server auf der LAN-Seite implementiert. Dieser NTP-Server ist nur im NAT oder Single-Client-NAT Mode aktiv und übermittelt die Daten, die der NTP-Client auf der WLAN-Seite erhalten hat.
Firmware 2.11c --> 2.11m
  1. Linux kernel version 4.9.105+ integriert.
  2. Speicherfehler beim "Level2 Bridge Mode" gefixt. Wenn der LAN-Client häufig offline ging, wurde Speicher reserviert, der nicht wieder freigegeben wurde. Das konnte dazu führen, dass der MC nach einer längeren Zeit nicht mehr kommunizieren konnte.
  3. Zusätzlicher Parameter "AP Scoring" unter Roaming. Mit diesem Parameter kann festgelegt werden, ob bei der Bewertung eines APs alle Informationen wie Sendeleistung, Kanalauslastung, Bandbreite (20 oder 40 Mhz) und die Signalstärke (SNR) herangezogen werden oder ob allein das stärkere Signal bewertet wird.
  4. Zusätzliche Funktion "Connection Watchdog" unter "Roaming" eingeführt: Damit kann eine Funktion aktiviert werden, die beobachtet, ob Daten vom aktuell verbundenen AP empfangen werden. Wenn diese Daten für die eingestellte Zeit ausbleiben, wird ein Neu-Scan durchgeführt. Der aktuelle AP wird beim folgenden "scoring" niedriger bewertet, sodass es wahrscheinlich zu einem Wechsel des APs kommt.
  5. Extra-Parameter im "LAN Client Cloning Mode": Mit "MAC to Clone" kann eine MAC-Adresse festgelegt werden, die über WLAN kommunizieren soll.
Firmware 2.11m --> 2.11p
  1. "Logging" --> WLAN Dump Event Funktion deaktiviert. Es zeigte sich, dass diese Funktion in der Praxis keinen Nutzen hat.
  2. Unter Roaming --> "Preferred / avoided access points" gibt es jetzt die Option "strictly avoid" mit der ein Accesspoint gesperrt werden kann.
  3. Fehler in der Relaisfunktion im UDP-Mode behoben.
Firmware 2.11p --> 2.11p1
  • Fehler bei der Bewertung der APs im 2.4GHz Band behoben.
Firmware 2.11p1 --> 2.12a
  1. Neuen Kernel 4.9.140 integriert
  2. Die Schnittstellen über die das MC-Config-Programm auf den MC zugreifen kann, können jetzt eingeschränkt werden:
    • LAN + WLAN (default)
    • LAN
    • Zugriff gesperrt
  3. Unterstützung für AC-Funkkarten integriert
  4. Der Schaltzustand des Relais kann jetzt auch über die WLAN-Info vom LAN-Client abgefragt werden.
  5. Wenn WLAN- oder LAN-Mitschnitte auf einem MC aktiv sind (-> Logging), wird dieser Zustand im MCConfig unter Status angezeigt (MCConfig ab Version 2.0.2.42)
  6. Experimentelle Power-Save-Funktion implementiert. Damit kann das Funkmodem für eine bestimmte Zeit in einen Schlafmodus versetzt werden. In diesem Zustand wird der Energiebedarf auf ca. 30% des Normalverbrauchs gesenkt.
  7. Port-MAC-Authentication für LAN-Clients im NAT-Mode implementiert
  8. Schnellerer Start bei gleichem Standort (Zuerst letzte WLAN-Freuqenz testen)
  9. Bei Default-Reset über den Resettaster wird geprüft, ob ein USB-Stick am Funkmodem aufgesteckt ist, auf dem die Datei "Default.cfg" vorliegt. Wenn ja, wird diese Config intern gespeichert und aktiviert.
  10. LAN-Cloning: Verbesserte und korrigierte Prozedur für das Handling von ARP-Paketen

Open Source Compliance Information

Die Firmware der auf dieser Seite beschriebenen Funkmodems beinhaltet einen von dritter Seite entwickelten Software Code gemäß der GNU General Public License ("GPL") oder GNU Lesser General Public License ("LGPL"). Weitere Informationen über die Nutzungsbedingungen und wie Sie Zugriff auf den in diesem Produkt verwendeten GPL Code und LGPL Code erhalten, finden Sie auf unserer Open Source Seite.

Hinweis zu Firmware-Versionen ab 2.12

Firmware-Versionen ab 2.12a dürfen nur auf Funkmodems eingespielt werden, die mindestens die Firmware 2.11b installiert haben.

Funkmodems, die noch eine ältere Firmware-Version als 2.11b nutzen, müssen auf folgendem Weg aktualisiert werden. Zum Upgrade sollte immer das aktuelle MCConfig-Programm verwendet werden, das Sie in den Downloads unten finden. Zur Bedienung von MCConfig sowie der im Folgenden genannten Funktionen konsultieren Sie bitte die Gerätebeschreibung, die Sie ebenfalls in den Downloads unten finden.

  1. Firmware 2.11p1 herunterladen (siehe Downloads unten) und einspielen (MCConfig: Gerät auswählen > Taste Upgrade)
  2. Die Konfiguration des Funkmodems als Datei abspeichern (MCConfig: Gerät auswählen > Taste Config > Save to File)
  3. Factory Default Reset durchführen (MCConfig: Gerät auswählen > Taste Default, das Gerät führt nach dem Reset automatisch einen Neustart durch)
  4. Firmware 2.12a oder höher herunterladen (siehe Downloads unten) und einspielen (MCConfig: Gerät auswählen > Taste Upgrade)
  5. Die Konfiguration aus der Datei wieder einspielen (MCConfig: Gerät auswählen > Taste Config > Load from File)

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