Götting auf der CeMAT 2016

KATE Klein-FTF der Götting KG

Sensorik für fahrerlose Transportfahrzeuge: Sicherheit, Spurführung und Kommunikation

Lehrte, 19. Mai 2016 — Die Firma Götting KG aus Lehrte bei Hannover produziert seit 1965 Komponenten für die industrielle Funktechnik. Seit 1980 werden außerdem Sensoren für die Spurführung von fahrerlosen Transportfahrzeugen entwickelt. Ganz neu auf dem Markt ist ein Sicherheits-Laserscanner für den optischen Personenschutz. Sie finden die Götting KG auf der CeMAT 2016 in Halle 27 an den Ständen D44 & D45.

Mit der weltweit umfangreichsten Produktpalette an Sensoren zur Spurführung von fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) ist die Götting KG ein bewährter und verlässlicher Partner für Hersteller, die ihre Fahrzeuge automatisieren wollen. Dank der langjährigen Erfahrung steht die Götting KG ihren Kunden ab der Projektierung beratend zur Seite und kann für nahezu alle Einsatzbereiche die passende Spurführungstechnik anbieten, z. B. Leitdraht, Transponder, Magnetsensor, Laserscanner, optisch nach Spur und Satellitennavigation (GPS / GNSS).

Sicherheits-Laserscanner für den optischen Personenschutz im Innen- und Außenbereich

Seit Anfang 2016 bietet die Götting KG einen Sicherheits-Laserscanner an, der nach SIL2 und PL d zertifiziert ist. Diese Neuentwicklung besteht aus einem Sensor, der in Fahrtrichtung außen am Fahrzeug montiert und einer Leseeinheit, die geschützt im Fahrzeug untergebracht wird. Ein Novum ist, dass der Laserscanner auch bei wechselnden Umgebungsverhältnissen eine sichere Hinderniserkennung ermöglicht und sowohl indoor als auch outdoor eingesetzt werden kann. Anwendungsfälle sind beispielsweise fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) oder ferngesteuerte Fahrzeuge im industriellen Umfeld.

Sicherheits-Laserscanner für FTFDer Sicherheits-Laserscanner überprüft die Fahrbahn. Mit einem zusätzlichen horizontalen Scanner werden vorausschauend Hindernisse erkannt.

Der Sensor des Sicherheits-Laserscanners tastet im eingestellten Winkelbereich und in zwei übereinander liegenden Ebenen rotatorisch in kleinen Winkelschritten die Entfernung zur Umgebung ab. Das Prinzip beruht auf der Licht-Laufzeit-Messung und erlaubt in der Praxis Fahrgeschwindigkeiten von typisch 10 km/h. Der Sensor bietet unterschiedliche Detektionsbereiche, die von der Fahrzeugsteuerung vorgegeben werden können. Über eine Feldumschaltung kann in Kurven der Fahrbahnbereich abgesichert werden, den das Fahrzeug auf dem Kurvenradius überfahren wird.

WLAN-Funkmodems, OEM Funktechnik

Abgerundet wird das Produktspektrum durch moderne WLAN-Funkmodems, die z. B. für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen oder zwischen einem Fahrzeug und einer übergeordneten Anlagen-Leitsteuerung eingesetzt werden können. Die WLAN-Clients sind konform zu EN 300 328 V1.8.1, bieten aktuelle Verschlüsselungsverfahren und erlauben den Anschluss von Geräten mit Ethernet- oder serieller Schnittstelle an drahtlose Netzwerke nach dem 802.11 a/b/g/n Standard.

Funktechnik der Götting KGBeispiele für Funktechnik der Götting KG: Leckwellenkabel und WLAN Funkmodems

Die Erfahrung der Götting KG im Bereich der drahtlosen Datenübertragung wird aber auch von Kunden aus anderen Bereichen genutzt. Ein Beispiel ist das echtzeitfähige Datenfunk-System, das Götting als OEM für die Fahrzeugsteuerung innerhalb von Verpackungsmaschinen eines großen Herstellers aus Crailsheim entwickelt hat.

Ansprechpartner: Carsten Meyer, Technischer Vertrieb

Über die Götting KG Stand: 08/2018

Die Götting KG , gegründet 1965, ist ein innovatives, weltweit tätiges Unternehmen mit Sitz in Lehrte bei Hannover. Sie entwickelt und produziert Funkdatenübertragungs-Systeme und Sensoren zur Spurführung von sogenannten Fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF). Nach eigener Einschätzung hat die Götting KG weltweit das umfangreichste Programm an diesen Komponenten für den Bereich FTF.

Weitere Schwerpunkte sind neben der Automatisierungs- und Fördertechnik die Verkehrstechnik, die HF-Meßtechnik, die allgemeine Funktechnik sowie kundenspezifische Entwicklungen für Automobilhersteller, Elektro- sowie die Rundfunkindustrie. Das Unternehmen beschäftigt ca. 70 Mitarbeiter. Davon sind 32 Ingenieure überwiegend in der Entwicklung tätig.

Zur Götting KG gehört die Abteilung FOX. FOX liefert Transportsysteme mit fahrerlosen Seriennutzfahrzeugen, insbesondere für den Außenbereich (LKW, Radlader, Industrieschlepper, Gabelstapler, u.ä.). Die umgerüsteten Fahrzeuge lassen sich sowohl manuell als auch automatisch nutzen. Für die Automatisierung der weltweit ersten fahrerlosen Lkw hat FOX mehrere erste Preise erhalten.